Am Freitag, den 21. September hat der 2. Kochkurs in diesem Jahr stattgefunden. Gemeinsam mit Kursteilnehmerinnen wurde Manti (türkische Teigtaschen mit Hackfleischfüllung und Joghurtsauce) zubereitet, wobei unsere Kursleiterin, Zeynep Karatas, den Teilnehmerinnen ihre Tipps & Tricks verraten hat.

Mit viel Spass und Unterhaltung wurden dann die Teigtaschen gemeinsam gekocht und gegessen. Natürlich wurde auch genug gekocht, sodass die Teilnehmerinnen diese auch mit nach Hause nehmen konnten.

Am Schluss gab es zum Dessert türkisches Griessgebäck, Sekerpare, das auch allen geschmeckt hat.

Der 3. und somit der letzte Kurs dieses Jahres wird am 14. Dezember 2018 im Cultibo stattfinden.

Im Menuplan stehen:
Gözleme (Türkisches Pfannenbörek mit Spinat und Kartoffel)
Dessert: Vanillesauce mit Himbeer

Anmeldeschluss: 30. November

Anmeldung: [email protected]

Am Sonntagnachmittag vom 9. September 18 hat die Stiftung Lernforum zum ersten Mal das Drachenfest durchgeführt. Auf dem Heiternplatz in Zofingen haben Eltern mit Ihren Kindern zusammen wunderschöne Drachen steigen lassen, welche sie zuvor miteinander gebastelt hatten. Anschliessend gab es feinen Kuchen zu Sirup und Kaffee. Es waren ein bunter Mix aus Schweizer-, Migranten und Flüchtlingsfamilien, die an diesem sonnigen Nachmittag zusammengekommen sind.

Flash-News!

Drachen-Wettkampf: 22. Sep. 2019 um 16:00 Uhr

Preis 1. Platz kleine Gruppe: Trottinett
Preis 1. Platz grosse Gruppe: Drohne

Quartierfest Vögeligarten Am Samstag, 25. August von 11 bis 22 Uhr findet bereits zum fünften Mal das Quartierfest im Vögeligarten statt. Ein Anlass für die Quartierbewohner, aber nicht nur, wie OK-Präsident Marco Petruzzi sagt.

MIRJAM MEIER

Um die Gemeinschaft im multikulturellen Quartier auf der rechten Aareseite zu fördern, wurde im Jahr 2012 vom Cultibo und seinen freiwilligen Helfern das erste Begegnungsfest rund um den Bifangplatz durchgeführt. Ein Jahr später schlossen sich der Quartierverein rechtes Aareufer, das Alters- und Pflegeheim Haus zur Heimat, der Robi Olten, der Volièreverein Olten sowie die Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde Olten dem OK an und das erste Quartierfest im Vögeligarten war geboren. Seither amtet Marco Petruzzi, der Leiter des Hauses zur Heimat als OK-Präsident und stellt neben Frauen- und Männerpower insbesondere auch die Infrastruktur für das Fest zur Verfügung. «Durch unsere Küche im Haus zur Heimat, gleich neben dem Vögeligarten, können wir beispielsweise die wichtigen Kühlmöglichkeiten bieten», erklärt er und fügt als Motivationsgrund an: «Der Vögeligarten ist als grüne Oase unseres Quartiers ein wichtiger Begegnungsort und der Treffpunkt für die verschiedensten Kulturen und Menschen jeglichen Alters.»

5-Jahr-Jubiläum mit Motto

Das Jubiläumsfest am Samstag, 25. August wird unter einem speziellen Motto stattfinden. Beim Quartierfest wird für das Projekt «E Batze för e Vögeligarte» Geld gesammelt. Damit soll jeweils eine Organisation unterstützt werden, die sich um die Attraktivität des Vögeligartens verdient gemacht hat. In diesem Jahr sollen die Gelder der städtischen Volière Olten zufliessen, die damals aufgrund der Finanzkrise der Stadt Olten gezwungen war neue Konzepte zu entwerfen, um ihren Erhalt zu sichern. Mit grosser Unterstützung von freiwilligen Helfern wurde die regionale Anlaufstelle für einheimische Wildvögel neu konzipiert und die Leistungen mit Zahlen belegt, zeigt Volière Olten-Vereinspräsidentin Sarah Windler in ihrem Projektbeschrieb auf. Das Engagement des Volière Olten-Teams, das jährlich weit über 100 verletzte Vögel in der Station aufnimmt, wurde schliesslich vom Kanton Solothurn finanziell unterstützt und hat zu einer Partnerschaft mit der Vogelwarte Sempach geführt. Trotzdem liege die finanzielle Sicherstellung der städtischen Volière noch immer in der Ferne, schreibt Windler, weshalb das Sammel-Projekt «E Batze för e Vögeligarte» äusserst wichtig ist.

Nur dank Unterstützung möglich

Ohne Freiwilligenarbeit sowie finanzielle und infrastrukturelle Hilfe sei es jedoch auch nicht möglich, das Quartierfest auf die Beine zu stellen. Deshalb zeigt sich Petruzzi dankbar, dass sich die Stadt Olten mit den kostenlosen Leistungen des Werkhofes und der a.en am Fest beteiligt. Daneben stellt der Quartierverein rechtes Aareufer das Zelt zur Verfügung. «Ziel wäre es, dass wir die Finanzierung für das nächste Fest bereits ein Jahr zuvor zurückstellen könnten», betont der OK-Präsident und fügt erklärend an: «In den vergangenen fünf Jahren haben wir mit dem Wetter stets Glück gehabt, doch davon können wir nicht ausgehen.»

Vielfältiges Programm im Vögeligarten

Das Jubiläums-Quartierfest vom kommenden Samstag, das von 11 bis 22 Uhr stattfindet, wartet denn auch wieder mit zahlreichen Aktivitäten und Unterhaltungspunkten auf. Einerseits kann die Volière besichtigt und eine Rundfahrt mit dem Oldtimer-Feuerwehrauto des Vereins Roter Hahn genossen werden. Daneben sorgt ein Blick vom Kirchturm der Friedenskirche für Weitblick und auf dem erstmals durchgeführten Vögi-Trail können mit Rätseln und Überraschungen die Geheimnisse des Vögeligartens erkundet werden. Für Spiel und Spass für die Kleinen sorgt einerseits eine Geschichten- und Bastelecke sowie das Robi Olten-Team. Selbstverständlich dürfen aber auch die Bühnendarbietungen nicht fehlen und die reichen von einer Breakdance- und einer Kindershow bis zu musikalischen Leckerbissen von Chantal & Natalie sowie Frutti di Mare. Selbstverständlich ist während des ganzen Tages auch für das leibliche Wohl gesorgt und dies mit Spezialitäten aus den verschiedensten Kulturkreisen. Ein vielseitiges Fest für die Quartierbewohner. «Selbstverständlich sind jedoch alle Interessierten herzlich willkommen», betont OK-Präsident Marco Petruzzi.

Quartierfest im Vögeligarten

11 bis 22 Uhr: Küche und Bar

10 bis 12 Uhr, 14 bis 16 Uhr: Besichtigung Volière Olten

11.30, 12.30, 13.30, 14.30, 15.30 Uhr: Rundfahrten mit dem Feuerwehrauto

11.30, 14.30, 16.30, 17.30, 18.30, 19.30 Uhr: Führungen auf den Kirchturm der Friedenskirche

ab 13 Uhr bis 18.30 Uhr: Spiel mit dem Robi Olten

14 Uhr: Breakdance-Show / Dogshow by Quentin&Tarantino

14 bis 16.30 Uhr: Vögi-Trail

14.30, 15.30, 16.30, 17.30, 18.30 Uhr: Geschichten. Bastelecke offen.

15 Uhr: Offene Bühne

16 Uhr: Kindershow

17 Uhr: Vögi-Trail Verlosung

18 Uhr: Chantal & Natalie

19.30 Uhr: Musik mit Frutti di Mare

www.cultibo.ch/home/veranstaltungen/17711

SEENOTRETTUNG IST NICHT VERHANDELBAR

Seebrücke – Schafft sichere Häfen

MAHNWACHE 30. AUGUST 18
19 bis 22 Uhr
KIRCHGASSE OLTEN

Gleichzeitig finden in Basel mit Basel hilft mit – Bahm und in Biel mit Verein FAIR. und Stand up for refugees Mahnwachen statt.

Seit Monaten werden rund ums Mittelmeer Seenot-Rettungsorganisationen kriminalisiert.

Menschen ertrinken, während Rettungsschiffe in den Häfen festgehalten werden. Europäische Häfen bleiben für Flüchtende zu; MENSCHEN IN NOT werden zurück nach Libyen gebracht.
Alleine im Juni und Juli 2018 sind 851 Menschen ertrunken. Kinder, Frauen, Männer, jung und alt, auf der Suche nach einem sicheren Leben. Und die Welt schweigt. „Pro Asyl“ zählt 1522 registrierte Ertrunkene seit Anfang des Jahres. Und längst nicht alle, die im Mittelmeer sterben, werden erfasst.

Sollen wir politische Machtkämpfe dulden, die die Abschottung Europas vorantreiben, während Menschen im Meer ertrinken? Das ist nicht unser Europa! Es ist Zeit für ein Europa im Zeichen der Humanität, sichere Häfen und die Entkriminalisierung der Seenotrettung.

Wir halten eine Mahnwache, um der Verstorbenen zu gedenken. Wir zünden Kerzen an, um sie nicht zu vergessen. Und um unsere Empörung über das Verhindern einer Rettung zum Ausdruck zu bringen. Wir nehmen das Sterben der Flüchtenden nicht hin.

Vom 15. Mai bis 15. Juni 2018 ist Ramadan – die Fastenzeit für Musliminnen und Muslime. Wenn die Dämmerung anbricht, beginnt der Fastentag. Auf alles, was dem Körper zugeführt wird, wird verzichtet: Speisen, Getränke, Rauchen. Das Fasten wird nach Sonnenuntergang gebrochen. Traditionell wird als erstes eine Dattel gegessen oder Wasser getrunken.

Der Ramadan ist nicht nur Fastenzeit, sondern auch die Zeit der Einladung. Die Organisatoren sind stolz darauf, die Tradition mit dem «Fastenbrechen auf dem Schloss» weiterführen zu dürfen, welche das erste Mal vor zwei Jahren vom Anatolien Kulturverein initiiert wurde. Sie sind mit oder ohne Begleitung herzlich zum gemeinsamen Fastenbrechen am Freitag, 18. Mai, 20 Uhr, auf dem Schloss Wartenfels in Lostorf eingeladen.

Ein anatolisches Abendessen ist ein Erlebnis für Augen und Gaumen. Die wichtigste Zutat: Viel Zeit. Nach dem kulinarischen Erlebnis werden die Besucher zum Dessert anatolische Livemusik geniessen. Wer möchte kann danach individuell die Atmosphäre geniessen und sich austauschen oder sich verabschieden.

Anmeldung per E-Mail ([email protected]) mit Angabe der Anzahl Personen und deren vollen Namen sowie einem Hinweis, falls Sie ein vegetarisches Menü wünschen.

Programm

20.15 Uhr: Eintreffen (Schloss Wartenfels, Schlossstrasse 26, 4654 Lostorf)

20.45 Uhr: Grussworte

20.55 Uhr: Meditation zu Nay (orientalische Längsflöte aus Schilfrohr)

21.02 Uhr: Essen

21.45 Uhr: Oud (orientalische Kurzhalslaute(Saiteninstrument)

22 Uhr: gemeinsamer Austausch

Über den Anatolien Kulturverein: Der Anatolien Kulturverein wurde im Dezember 17 aufgelöst, damit ab Januar 18 mit vereinten Kräften unter dem Namen der „Stiftung Lernforum“ Projekte verwirklicht werden können. Die Stiftung fördert aktiv den interkulturellen und interreligiösen Dialog, sowie den konstruktiven Umgang mit kultureller Vielfalt. Wir bemühen uns um den Abbau von gegenseitigen Ängsten und Vorurteilen und orientieren uns an einer gemeinsamen Zukunft der Kulturen.

Der Anatolien Kulturverein aus Olten hat zum zum 2. interkulturellen Fastenbrechen auf dem Schloss Wartenfels in Lostorf geladen. Unter den knapp 50 Gästen befanden sich unter anderem der warmherzige Pastoralraumpfarrer Wieslaw Reglinski und der konziliante Solothurner Schriftsteller Franco Supino, sowie viele weitere wertvolle Gäste.

Mit dem Gebetsruf (Azan) des Imames begann am 9. Juni 2017 um 21.30 Uhr auf dem Schloss Wartenfels in Lostorf das Iftar (Fastenbrechen). In einer angenehmen Atmosphäre mit kulinarischen Köstlichkeiten wurde auch anatolische Livemusik vom Schweizer Oud-Lehrer Christian Moser gespielt.

Zu dieser Veranstaltung haben die Vereinsmitglieder, Ihre Nachbarn, Freunde und Bekannte aus verschiedenen Kulturen und Religionen eingeladen.

Im Monat Ramadan(dieses Jahr vom 27. Mai bis 24. Juni 2017), welcher sich jedes Jahr um etwa 10 Tage nach vorne verschiebt, fasten Muslime von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. An jedem Abend, nach Sonnenuntergang, gibt es ein Fastenbrechen. Der Ramadan ist nicht nur Fastenzeit, sondern auch die Zeit der Einladung! Es gehört zur Tradition auch Menschen aus anderen Weltanschauungen und Religionsgemeinschaften einzuladen. Diese Kultur ist deshalb sichtbarer Ausdruck des Respekts vor der Religion oder Weltanschauung des Anderen.

Die geladenen Gäste begegneten sich auf dem geschichtsträchtigen Schloss, um sich kennen zu lernen, sich auszutauschen, das symbolhaltige Ambiente zu geniessen und gemeinsam die offene Kultur des Fastenbrechens zu erleben.

Franco Supino wurde gebeten den Gästen über seine Erfahrungen mit Muslimen zu berichten. Er begann mit den Worten: „Ich gestehe, ich kenne eigentlich keine Muslime“, um gleich darauf klarzumachen, dass er eigentlich etliche Menschen mit muslimischem Glauben kennt, aber das im Zusammenleben gar keine Rolle spielt. „Wenn wir uns begegnen, zählt das Gemeinsame.“ Er sagte, dass es unmöglich sei alles vom Gegenüber zu verstehen, es gehe darum auf den Andere zuzugehen und das gemeinsame zu suchen.

 

Nach einer orientalisch-musikalischen Oud Einlage von Christian Moser erklärte Vereinssprecher Gökhan Karabas den Gästen, dass Ramadan der elfte Monat nach Islamischem Kalender(Mondkalender) ist und in diesem die wörtliche Offenbarung des Korans an den Propheten Mohammed begonnen habe. Es sei der Monat, für welchen Gott den Muslimen das Fasten vorgeschrieben habe. Davon ausgeschlossen seien jedoch Kinder bis etwa 14, Kranke, schwangere und stillende Frauen, sowie Reisende. Es sei auch nicht zugelassen, dass man Fasten würde, wenn es der Gesundheit schadet. Denn ein wichtiges Gebot im Islam sei, dass man sich und anderen keinen Schaden zufügen dürfe.

Mit der Ansprache „Liebe Schwestern und Brüder – würden wir Christen sagen, da wir ja doch alle irgendwie von Adam und Eva stammen“ übernahm Pastoralraumpfarrer Reglinski das Wort. Daraufhin erklärte er, dass das Fasten, neben Beten und Almosen geben, zu den drei Säulen des christlichen Fundaments gehöre. Die österliche Busszeit, welche 40 Tage vor Ostern beginnt, werde auch «Fasten-Zeit» genannt. Er erklärte die Beweggründe und die verschiedenen Auslegeweisen der christlichen Konfessionen.

Nach den Reden widmeten sich die Gäste wieder dem interkulturellen Austausch, welcher an den einzelnen Tischen stattfand und sichtlich alle Gäste Ihre Freude daran hatten. Es war ein stimmungsvoller Abend in einer einzigartigen Atmosphäre.

Der Anatolien Kulturverein setzt sich ein für den interkulturellen Austausch und organisiert mehrmals im Jahr Anlässe, an welchen interessierte sich mit anderen Menschen austauschen können.

Neue Oltner Zeitung, 23.11.2016

Kürzlich lud der Anatolien Kulturverein zum „1. Interreligiösen Fest in Olten“, dem Nachfolger vom Noah Fest, ein. Die geladenen Gäste konnten sich kennenlernen, austauschen, Barrieren abbauen und gemeinsam die offene Kultur erleben.

Olten Unter den 40 Gästen befanden sich Thomas Marbet, Stadtrat von Olten und Kantonsrat SP, der jüngste Solothurner Kantonsrat Jonas Hufschmid (CVP) und für die Solothurner Interkonfessionelle Konferenz SIKO die Damen Theres Mathys und Brigitta Köhl; letztere ist auch Präsidentin des christkatholischen Kirchgemeinderats in Olten. Die Ehrengäste dieses Abends waren jedoch drei junge Flüchtlinge aus Afghanistan, welche der Verein eingeladen hatte.

Das Fest fand über den Dächern von Olten, in der Cafeteria der Stiftung Arkadis an der Aarauerstrasse, statt. In einer ungezwungenen Atmosphäre gab es neben kulinarischen Köstlichkeiten auch anatolische Livemusik, und zum Dessert das Noah Müesli. Zu dieser Veranstaltung haben die Vereinsmitglieder ihre Nachbarn, Freunde und Bekannte aus verschiedenen Kulturen und Religionen eingeladen.

Gökhan Karabas, Sprecher des Anatolien Kulturvereins, begrüsste die Gäste herzlich und erinnerte daran, dass es bei diesem Anlass darum gehe, Vorurteile und Barrieren abzubauen sowie Gemeinsamkeiten zu entdecken.

Der Oltner Stadtrat Thomas Marbet begrüsste die Gäste im Namen der Stadt und betonte, dass dieses interreligiöse Zusammentreffen zeige, wie wichtig das friedliche Zusammenleben sei und der Dialog durchaus möglich sei. «Wenn man in die Welt hinausschaut, hat man manchmal das Gefühl, dass all dies nicht möglich ist, dass Konflikte und Vorurteile sehr gross sind. Man muss sich zusammen an den Tisch setzen, um sich gegenseitig zu verstehen.»

Jonas Hufschmid, der junge Kantonsrat, äusserte seine Gedanken zum Zusammenleben verschiedener Religionen. Er erwähnte, wie sehr er von der goldenen Regel der Weltreligionen beeindruckt ist. Denn die besagt, dass sich die Weltreligionen in einem Grundsatz einig sind: «Behandle andere Menschen so, wie du von ihnen selbst behandelt werden willst.» Er wies darauf hin, dass wenn jeder Mensch sich an diese Regel halten würde, es auf der ganzen Welt Frieden gäbe.

Die Delegierte der Interkonfessionelles Konferenz SIKO, Brigitta Köhl, machte darauf aufmerksam, wie wichtig der interreligiöse Dialog in Zeiten wie diesen sei, in welchen Streit und Krach herrsche. Sie berichtete den Gästen von der „Woche der Religionen“, welche einen Tag nach diesem Zusammenkommen mit dem „Interreligiösen Spaziergang durchs Niederamt“ geendet hat.

Am 27. März 2016 hat die Stiftung Lernforum zusammen mit Time to Help eine Veranstaltung organisiert, bei der die Teilnehmer und Teilnehmerinnen über die Themen Frauenrecht und Frauenkrankheit Fistula informiert wurden. Die Gastrednerin Frau Ferin Merve hat nach einer Einführung in die Geschichte der Frauenrechte über die Frauenrechte detaillierter erzählt. „Frauenrechte sind Menschenrechte“ sagt Sie und beantwortet am Ende Ihrer Rede die Fragen der Teilnehmer und Teilnehmerinnen.
Im zweiten Teil hat der Gastredner Herr Bagdatli eine Rede über die Fistelerkrankung gehalten, bei der die Interessenten einen Einblick in die Frauenkrankheit und deren Behandlungsmöglichkeiten bekommen haben.

Ein Glas Tee ist kein Reisehandbuch für die Türkei. Auch werden hier keine komplizierten, politischen Analysen der noch komplizierteren, türkischen Gesellschaft präsentiert. Und ebenso wenig ist dieses Buch als Biografie zu verstehen, weder von Lady Mary Montague noch von Katharine Branning. Vielmehr ist es in erster Linie ein Reisebericht mit unzähligen Erlebnissen, die der Autorin auf ihren Streifzügen durch die Türkei widerfahren sind. Diesen Erlebnissen stellt sie die Erlebnisse von Lady Mary gegenüber und entdeckt dabei verblüffende Parallelen.

Lesung: Zum Buch «Ein Glas Tee nehme ich noch gern» von Katharine Branning.

Datum und Uhrzeit: 15. Januar 2016, um 19.30 Uhr.

Ort: Buchhandlung Schreiber, Kirchgasse 7, 4600 Olten.

Vorleserin: Iris Meyer, Geschichtenerzählerin aus Aarau.

Organisation: Anatolien Kulturverein, Olten.

Eintritt: Frei.