Anatolischer Guetzli-Nachmittag

Als Stiftung-Lernforum haben wir mit Kindern ab 4 Jahren feine Guetzli für die Weihnachtszeit gebacken. Teilgenommen haben sechs Kinder und sie hatten alle sehr viel Spass. Im neuen Jahr 2020 werden wir viele weitere Freizeitbeschäftigungen für Kinder und Erwachsene anbieten.

In jedem Kochkurs wird ein anderes anatolisches Gericht (oder Rezept) zubereitet. In unserem letzten Kochkurs haben wir Auberginen mit Hackfleischfrikadellen gefüllt; auf türksich „Islim Kebabi“ genannt.
Die in feine Scheiben geschnittene Auberginen wurde zuerst im heissen Öl frittiert.
Das Hackfleisch wurde dann mit weiteren Zutaten gemischt, gewürzt und zu Kugeln geformt. Diese wurden separat angebraten.
Anschliessend wurde das Hackfleisch mit Auberginen eingewickelt und das Ganze dann noch mit einer Cherrytomate dekoriert im Ofen gebacken. Dazu kam noch der türkische Reis, der ein typisches Menü in der anatolischen Küche ist.

Ich durfte schon das vierte Mal bei dem Anatolischen Kochkurs dabei sein. Die Gerichte sind jedes Mal anders und jedes Mal toll!

Dieses Mal haben wir Auberginen mit Hackfleischfrikadellen gefüllt.

Die in dünne Streifen geschnittenen Auberginen haben wir im heissen Fett frittiert, wobei ich davor immer am Meisten Respekt habe.

Das Hackfleisch haben wir mit weiteren Zutaten gemischt und gewürzt und zu Kugeln geformt. Diese wurde separat angebraten.

Das Hackfleisch wurde eingewickelt und das Ganze dann noch mit einer Cherrytomate dekoriert im Ofen gebacken.

Was für mich auch zentral an diesem nicht gewöhnlichen Kochkurs ist, ist der Austausch. Sei es über die verschiedenen Zubereitungsarten von Reis, den Umgang mit der Fastenzeit in den verschiedenen Religionen und Konfessionen oder die persönliche Bedeutung des Kopftuches oder anderer religiöser Symbole.

Ich kann diese Art gemeinsam zu kochen, jedem nur wärmstens empfehlen.

 

Eine begeisterte Teilnehmerin

Am Freitag, den 21. September hat der 2. Kochkurs in diesem Jahr stattgefunden. Gemeinsam mit Kursteilnehmerinnen wurde Manti (türkische Teigtaschen mit Hackfleischfüllung und Joghurtsauce) zubereitet, wobei unsere Kursleiterin, Zeynep Karatas, den Teilnehmerinnen ihre Tipps & Tricks verraten hat.

Mit viel Spass und Unterhaltung wurden dann die Teigtaschen gemeinsam gekocht und gegessen. Natürlich wurde auch genug gekocht, sodass die Teilnehmerinnen diese auch mit nach Hause nehmen konnten.

Am Schluss gab es zum Dessert türkisches Griessgebäck, Sekerpare, das auch allen geschmeckt hat.

Der 3. und somit der letzte Kurs dieses Jahres wird am 14. Dezember 2018 im Cultibo stattfinden.

Im Menuplan stehen:
Gözleme (Türkisches Pfannenbörek mit Spinat und Kartoffel)
Dessert: Vanillesauce mit Himbeer

Anmeldeschluss: 30. November

Anmeldung: [email protected]

Quartierfest Vögeligarten Am Samstag, 25. August von 11 bis 22 Uhr findet bereits zum fünften Mal das Quartierfest im Vögeligarten statt. Ein Anlass für die Quartierbewohner, aber nicht nur, wie OK-Präsident Marco Petruzzi sagt.

MIRJAM MEIER

Um die Gemeinschaft im multikulturellen Quartier auf der rechten Aareseite zu fördern, wurde im Jahr 2012 vom Cultibo und seinen freiwilligen Helfern das erste Begegnungsfest rund um den Bifangplatz durchgeführt. Ein Jahr später schlossen sich der Quartierverein rechtes Aareufer, das Alters- und Pflegeheim Haus zur Heimat, der Robi Olten, der Volièreverein Olten sowie die Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde Olten dem OK an und das erste Quartierfest im Vögeligarten war geboren. Seither amtet Marco Petruzzi, der Leiter des Hauses zur Heimat als OK-Präsident und stellt neben Frauen- und Männerpower insbesondere auch die Infrastruktur für das Fest zur Verfügung. «Durch unsere Küche im Haus zur Heimat, gleich neben dem Vögeligarten, können wir beispielsweise die wichtigen Kühlmöglichkeiten bieten», erklärt er und fügt als Motivationsgrund an: «Der Vögeligarten ist als grüne Oase unseres Quartiers ein wichtiger Begegnungsort und der Treffpunkt für die verschiedensten Kulturen und Menschen jeglichen Alters.»

5-Jahr-Jubiläum mit Motto

Das Jubiläumsfest am Samstag, 25. August wird unter einem speziellen Motto stattfinden. Beim Quartierfest wird für das Projekt «E Batze för e Vögeligarte» Geld gesammelt. Damit soll jeweils eine Organisation unterstützt werden, die sich um die Attraktivität des Vögeligartens verdient gemacht hat. In diesem Jahr sollen die Gelder der städtischen Volière Olten zufliessen, die damals aufgrund der Finanzkrise der Stadt Olten gezwungen war neue Konzepte zu entwerfen, um ihren Erhalt zu sichern. Mit grosser Unterstützung von freiwilligen Helfern wurde die regionale Anlaufstelle für einheimische Wildvögel neu konzipiert und die Leistungen mit Zahlen belegt, zeigt Volière Olten-Vereinspräsidentin Sarah Windler in ihrem Projektbeschrieb auf. Das Engagement des Volière Olten-Teams, das jährlich weit über 100 verletzte Vögel in der Station aufnimmt, wurde schliesslich vom Kanton Solothurn finanziell unterstützt und hat zu einer Partnerschaft mit der Vogelwarte Sempach geführt. Trotzdem liege die finanzielle Sicherstellung der städtischen Volière noch immer in der Ferne, schreibt Windler, weshalb das Sammel-Projekt «E Batze för e Vögeligarte» äusserst wichtig ist.

Nur dank Unterstützung möglich

Ohne Freiwilligenarbeit sowie finanzielle und infrastrukturelle Hilfe sei es jedoch auch nicht möglich, das Quartierfest auf die Beine zu stellen. Deshalb zeigt sich Petruzzi dankbar, dass sich die Stadt Olten mit den kostenlosen Leistungen des Werkhofes und der a.en am Fest beteiligt. Daneben stellt der Quartierverein rechtes Aareufer das Zelt zur Verfügung. «Ziel wäre es, dass wir die Finanzierung für das nächste Fest bereits ein Jahr zuvor zurückstellen könnten», betont der OK-Präsident und fügt erklärend an: «In den vergangenen fünf Jahren haben wir mit dem Wetter stets Glück gehabt, doch davon können wir nicht ausgehen.»

Vielfältiges Programm im Vögeligarten

Das Jubiläums-Quartierfest vom kommenden Samstag, das von 11 bis 22 Uhr stattfindet, wartet denn auch wieder mit zahlreichen Aktivitäten und Unterhaltungspunkten auf. Einerseits kann die Volière besichtigt und eine Rundfahrt mit dem Oldtimer-Feuerwehrauto des Vereins Roter Hahn genossen werden. Daneben sorgt ein Blick vom Kirchturm der Friedenskirche für Weitblick und auf dem erstmals durchgeführten Vögi-Trail können mit Rätseln und Überraschungen die Geheimnisse des Vögeligartens erkundet werden. Für Spiel und Spass für die Kleinen sorgt einerseits eine Geschichten- und Bastelecke sowie das Robi Olten-Team. Selbstverständlich dürfen aber auch die Bühnendarbietungen nicht fehlen und die reichen von einer Breakdance- und einer Kindershow bis zu musikalischen Leckerbissen von Chantal & Natalie sowie Frutti di Mare. Selbstverständlich ist während des ganzen Tages auch für das leibliche Wohl gesorgt und dies mit Spezialitäten aus den verschiedensten Kulturkreisen. Ein vielseitiges Fest für die Quartierbewohner. «Selbstverständlich sind jedoch alle Interessierten herzlich willkommen», betont OK-Präsident Marco Petruzzi.

Quartierfest im Vögeligarten

11 bis 22 Uhr: Küche und Bar

10 bis 12 Uhr, 14 bis 16 Uhr: Besichtigung Volière Olten

11.30, 12.30, 13.30, 14.30, 15.30 Uhr: Rundfahrten mit dem Feuerwehrauto

11.30, 14.30, 16.30, 17.30, 18.30, 19.30 Uhr: Führungen auf den Kirchturm der Friedenskirche

ab 13 Uhr bis 18.30 Uhr: Spiel mit dem Robi Olten

14 Uhr: Breakdance-Show / Dogshow by Quentin&Tarantino

14 bis 16.30 Uhr: Vögi-Trail

14.30, 15.30, 16.30, 17.30, 18.30 Uhr: Geschichten. Bastelecke offen.

15 Uhr: Offene Bühne

16 Uhr: Kindershow

17 Uhr: Vögi-Trail Verlosung

18 Uhr: Chantal & Natalie

19.30 Uhr: Musik mit Frutti di Mare

www.cultibo.ch/home/veranstaltungen/17711

SEENOTRETTUNG IST NICHT VERHANDELBAR

Seebrücke – Schafft sichere Häfen

MAHNWACHE 30. AUGUST 18
19 bis 22 Uhr
KIRCHGASSE OLTEN

Gleichzeitig finden in Basel mit Basel hilft mit – Bahm und in Biel mit Verein FAIR. und Stand up for refugees Mahnwachen statt.

Seit Monaten werden rund ums Mittelmeer Seenot-Rettungsorganisationen kriminalisiert.

Menschen ertrinken, während Rettungsschiffe in den Häfen festgehalten werden. Europäische Häfen bleiben für Flüchtende zu; MENSCHEN IN NOT werden zurück nach Libyen gebracht.
Alleine im Juni und Juli 2018 sind 851 Menschen ertrunken. Kinder, Frauen, Männer, jung und alt, auf der Suche nach einem sicheren Leben. Und die Welt schweigt. „Pro Asyl“ zählt 1522 registrierte Ertrunkene seit Anfang des Jahres. Und längst nicht alle, die im Mittelmeer sterben, werden erfasst.

Sollen wir politische Machtkämpfe dulden, die die Abschottung Europas vorantreiben, während Menschen im Meer ertrinken? Das ist nicht unser Europa! Es ist Zeit für ein Europa im Zeichen der Humanität, sichere Häfen und die Entkriminalisierung der Seenotrettung.

Wir halten eine Mahnwache, um der Verstorbenen zu gedenken. Wir zünden Kerzen an, um sie nicht zu vergessen. Und um unsere Empörung über das Verhindern einer Rettung zum Ausdruck zu bringen. Wir nehmen das Sterben der Flüchtenden nicht hin.